Vorwort: Liebe(r) LeserIn!
Dies ist ein Teil meines erstes offiziellen Buchs, dass ich von Grund auf und gerne geschrieben habe. Es freut mich sehr, wenn Ihnen das Buch gefällt und Sie eine Weiterempfehlung machen oder sogar eine Kundenmeinung darüber schreiben. Das Arbeitsbuch gibt es auf epubli.de (36 Schritte für e-business Entscheider) und auf amazon.de (36 Schritte für e-business Entscheider) zu kaufen.
Dieses Buch habe ich für alle geschrieben, die im e-business Entscheidungen treffen, damit Sie sich im Umgang mit einem externen Realisierungspartner, der für Sie Projekte im Netz realisiert, besser orientieren können, ein besseres Verständnis und eine bessere Mitsprache in Sachen „e“ haben. Weiteres habe ich dieses Buch auf für jene Mitmenschen und Menschen geschrieben, die sich mit der Thematik selbst befassen wollen und/oder eine e-Business Agentur sind.

Die 36 Schritte sind mit Bedacht gewählt und in meinen Augen sollte an sich kein Schritt fehlen in Bezug auf Überlegung und Entscheidung über Ihre Unternehmung im Netz.

Kommen wir nun zu Ihnen und zu mir! Die ersten Fragen, die meistens entstehen, sind doch jene, wer wir sind? Was wir tun? Was wir erreichen wollen? Von woher wir kommen?

Ich möchte Sie Ihnen kurz von mir beantworten. Ich bin ein ehem. Projektmanager und System Analytiker in Sachen „e“, habe bereits eine Unternehmung im Netz mit meinem damaligen Partner aufgebaut und bin derzeit in neuen Projekten involviert und komme aus der schönen Gschwandt bei Gmunden in Österreich.
Mit diesem Buch will ich mithelfen, Schritt für Schritt Lösungen für Ihre Basisunternehmung im Netz zu schaffen. Vielleicht werden für Sie nicht alle Fragen relevant sein, doch ein Blick ins Buch kann und wird sich hoffentlich für Sie lohnen.

In diesem Artikel habe ich die wichtigsten 13 Schritte aus dem Buch herausgenommen und nochmal neu in diesem Handbuch für e-business Entscheider aufgelegt.

So, nun wünsche ich Ihnen frohes Schaffen und viel Vergnügen bei den folgenden Schritten. Jeder Schritt beginnt mit Einleitungsfragen, die Sie inspirieren sollten. Mein ursprünglicher Gedanke war es ein Arbeitsbuch zu schreiben, wo auf jeder Seite Platz für Ihre Gedanken und Ideen sein soll, die Sie sich im Buch notieren können.

Sofern dieses Buch kostendeckenden Anklang findet in der „Netzgemeinde“ möchte ich Überarbeitungen des Buches mit ein paar weiteren Tipps auflegen lassen.

Freundliche Grüße und Viel Interesse beim Lesen!
Ihr Thomas Winterbacher

1. Die 12 Rollen im e-business

Im e-Business gibt es in meinen Augen 12 entscheidende Rollen, die es abzudecken gilt, um eine Unternehmung erfolgreich zu steuern. Welche der 12 Rollen deckt man im Team oder alleine ab? Ist ein Wissenszukauf notwendig? Welche Schulungen werden notwendig sein? Was sollen externe Partner davon übernehmen? Auf welcher Wissensebene sind Sie mit den Rollen intern und/oder mit Ihren
externen Partnern?
Team & Wissenstraining
Man bildet Sie und Ihr Team in Sachen „e“ aus. Es wird dafür gesorgt, dass die Informationen reibungslos im Team laufen und Wissen wiederholt und aufgefrischt wird, sobald es Neues gibt.
Wichtig ist auch, dass Ihr Wissen vernetzbar gemacht wird und man den Zugriff für Berechtigte vergibt.

Netzwerktechnik

Ist für die Infrastruktur und für das Betreiben der Webserver verantwortlich und sorgt für eine bis zu 99%ige Ausfallssicherheit Ihrer Seite im Netz.
Meistens übernimmt diese Rolle ein ISP, ein Internet Service Provider.

Sicherheit & Tests & Datenschutz
Für die Sicherheit verantwortlich in Sachen Firewall, Backup Lösungen und Sicherung vor schädlicher Software, ebenso die Gewährleistung in Sachen Datenschutz und für die Tests am System bzw. der Navigation durch die geschaffenen Seiten.

Projektmanagement & Prozessmanagement
Hier, um Umfassenderes zu managen und Ihre Prozesse zu verbessern, Sie nötigenfalls technisch abzubilden und projektbezogen zu automatisieren.

Analyse & Datenbearbeitung & Reporting
Man analysiert die Datenbestände, bereitet Ihnen Berichte auf, die Sie benötigen, um die Unternehmung im Netz gut steuern zu können.

Online Marketing und Verkauf
Marketing und Verkauf sollten Hand in Hand gehen. Marketing und Verkauf ist für den Wind in Ihren Segeln verantwortlich, um Erlöse zu erzielen und Ihre Produkte zu verkaufen.

Geschäftslogik & Trendforschen
Natürlich ist es auch wichtig, den Focus auf das Geschäft zu haben, Trends aufzuspüren, diesen folgen zu können sowie eine gute Logik fürs Geschäft zu entwickeln.

Programmierung & Datenbankspezialisierung
In der IT (Informationstechnologie) spricht man einerseits von Programmierung (Umsetzung der Logik in Maschinensprache) und andererseits um Sicherung und Befüllung Ihrer Datenbanken (=”Datentöpfe“)

Gründungsfragen und Juristerei
Rechtschaffenheit und ein gutes Fundament sind wichtig im Netz und von Land zu Land auch unterschiedlich, bitte bedenken Sie das bei einer globalen Ausrichtung.

Fotografie, Film und Soundtechnik
All Ihre Daten, seien es nun Filme, Bilder, Musik oder multimediale Dateien, sie bedürfen einer Vorbereitung und einer guten Bearbeitung. Bitte bedenken Sie bei der Verwendung von Daten im Netz, gegebenenfalls die Rechte einzuholen.

Grafik, Webdesign und Barrierefreiheit
Schneidert für Sie das Unternehmensdesign und „bekleidet“ Ihre Unternehmung im Netz und kümmert sich um Verständlichkeit für jeden Surfer.

Texten & Übersetzen
Zu guter Letzt, jedoch: Content is King! Inhalte sind sehr wichtig für eine erfolgreiche Unternehmung, aber ebenso auch die richtigen Übersetzungen Ihrer Mitteilung im Netz.

Diese 12 Rollen sollten Sie zumindest thematisch abdecken können, um bei Entscheidungen mitsprechen zu können und das Sie verstehen, um was es bei den einzelnen Rollen geht.

Als Unternehmer/in steuern Sie „das Schiff“. Alle weiteren Schritte werden in Anbetracht jener Rollen durchdacht und aufgezeigt. Sie sollten zumindest soweit Generalist sein, damit Sie eine gute Koordination in den Projekten herstellen können und ein guter Ansprechpartner für Ihre Realisierungsagentur sind.

In welchen dieser Rollen sind Sie spezialisiert? In welchen dieser Rollen bringen Sie das notwendige Know How mit, um die Dinge selbst bzw. im Team oder mit Realisierungspartnern zu erarbeiten? Viele dieser Arbeitsrollen können und werden Ihnen sicherlich von einem guten Realisierungspartner bzw. von einer guten Werbeagentur abgenommen.

Was Sie noch als Entscheider wissen sollten, ist wie man gute Projekte im e-business macht. Lassen Sie sich Zeit bei der „Grundsteinlegung“ für Ihre Unternehmung im Netz. Lassen Sie sich beraten. Ein weiterer guter Schritt ist sicherlich auch ein Coaching in Anspruch zu nehmen, sofern Sie sich in dem einen oder anderen Punkt noch nicht entscheiden können.

Nehmen Sie einige kostenlose Erstgespräche mit Agenturen auf, damit Sie sich ein Bild machen können, wer am besten für die Realisierung Ihrer Wünsche und Ziele im Netz tauglich ist.
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2. Ziele der Unternehmung:

Welche Ziele verfolgt man mit der Unternehmung im Netz? Welchen Nutzen schafft man dadurch? Welchen emotionalen Nutzen, wo steht man, was ist noch zu schaffen? Gibt es schon Teamziele? Hat sich schon eine Unternehmenskultur manifestiert?

Gut formulierte Ziele für Ihre Unternehmung sind das A und O in erfolgreichen Projekten und Sie sollten von Anfang an nicht fehlen! Stellen Sie sich folgende Fragen: Sind die Ziele positiv formuliert? Ist Ihnen bereits klar, was Sie erreichen wollen? Welche Risiken können dadurch auftreten? Was sind die Auswirkungen dieser Ziele bei Ihrem Mitbewerb? Bei Ihren Kunden? Welche
Auswirkungen werden dadurch erwartet? Sind die Ziele attraktiv für Sie? Sind die Ziele motivierend für Sie und Ihr Realisierungsteam? Kann man die Ziele selbst erreichen, braucht man externe Realisierungspartner?
Bitte bedenken Sie auch, dass Ziele klar messbar, in Form von Kennzahlen, sein sollen. Sehen Sie Ihre Projektziele als zentral an.

3. Bereits Geschaffenes?

Wurde bereits etwas im und/oder fürs Netz geschaffen? Logo, Unternehmensname? Slogan? Braucht man Zugänge für den Bestand, um ihn ansehen und bewerten zu können? Welche 3 Unternehmensfarben
hat man? Gibt es ein in sich stimmiges Farbenquadrat mit allen Farben der Unternehmung, die zueinander passen?

Welche Ressourcen haben Sie bereits zur Hand? Was wurde bereits in der nicht virtuellen Welt geschaffen? Wie sieht Ihre Unternehmung aus? Wieweit kann man von Ihrer Unternehmung bereits Geschaffenes in den Online Auftritt bzw. in den Relaunch einfließen lassen? Welche Werte wurden bis dato schon geschaffen für Ihre Firmenidentität, an Produkten bzw. Dienstleistungen? Meistens kann man auch Pressetexte heranziehen, Kundenmeinungen, die Sie veröffentlichen dürfen.
Welche Materialien wurden bereits zugekauft? Was ist verwertbar in Ihrem Bestand? Wie weit soll Ihre Unternehmung, sofern Sie schon firmenmäßig im Netz ist, in den neuen Online Auftritt einfließen?

4. Ihre Marke – Ihr Name im Netz

Welche Wunschdomain haben Sie? Spezieller Wunsch? Welche Wörter von der Unternehmung sollen in der Internetdomain sein? Kunstname? Exakter Firmenname? Wie viel Budget für Domainkauf? Welche Domainendungen braucht man? Schreibfehler absichern? Umlaute usw.?

Wählen Sie mit Bedacht Ihren Namen im Netz: Wie klingt Ihr Name im Netz? Lautet Ihr Name in anderen Sprachen wie ein Schimpfwort? Bedenken Sie bei der Gründung und Namensgebung, wie Sie in den Zielmärkten einen guten Start hinlegen können.

5. Die drei C im Netz

Die drei C im e-business: Stand der Dinge in den 3Cs? Welches C wird wie stark ausgebaut? Content, sprich Inhalte? Commerce, sprich Handel? Community, sprich Gemeinschaft? Wo geht es eher hin? Wie stark eigen- wie stark fremdbefüllt?

Content Commerce Community, lauten die drei Cs, auf die Sie ein genaueres Auge drauf haben sollten. „Content is King“ sagt man und das ist zu Recht so! Pflegen Sie Ihre Inhalte sorgfältig, überarbeiten Sie die Texte und präsentieren Sie sich gut im Netz mit Ihren Produkten und Dienstleistungen.

Als „Commerce“ bezeichnet man die Möglichkeit des Handelns im Netz mit Ihren Produkten und Dienstleistungen. Sofern Sie hier stark ausgeprägt sind, kann es ratsam sein, ein gutes eCommerce
System, sprich einen guten Online Shop, zu erstellen.

Community, zu Deutsch Gemeinschaft, ist das, was wir in den letzten Jahren durch facebook und google+ und all den anderen sozialen Netzwerkboom erleben durften. Je nachdem wie offen Sie sind für eine Gemeinschaft unter Ihren Surfern und Kunden, können Sie hier ja von der Facebook Seite bis zu eigens erdachten und ausprogrammierten Communitylösungen anbieten.

Welche der Cs wollen Sie verbessern und ausbauen und auf welchem Level? Wer kann Ihnen bei der Realisierung gut helfen? Bzw. wollen Sie einen gesunden Mix von den 3Cs erlangen?
Schauen Sie sich doch auch mal diesbezüglich Ihren Mitbewerb an! Wie können Sie sich online noch besser positionieren und anders werden als der Mitbewerb?

6. Das Marketing

Ist Ihr Marketing “bewilligungsbasiert”? Haben Sie Bewilligung für Newsletter und Kundenanschriften? Wie gut wurden bzw. werden die Kunden begeistert sein? Ist man besser als der Mitbewerb? Ist man anders? Und werden entsprechende Erträge erwirtschaftet?

Marketing ist sicher nicht alles, aber bedenken Sie, dass Sie mit Marketing einen Wind für Ihre Sache bzw. Unternehmung machen. Je verkaufsbezogener Sie im Marketing agieren, desto leichter wird es sein, dass Sie auch die Produkte und Dienstleistungen, die Sie anbieten, an den Kunden bringen können. Das Marketing ist auch für die Erträge verantwortlich, die erwirtschaftet werden,
stellen Sie sich doch mal die Fragen: Was bringt von meinen Produkten und Dienstleistungen gutes Geld? Was von meinen Produkten und Dienstleistungen bringt rasches Geld? Wo und wie kann man den Cashflow erzielen?

7. Persönliche Wünsche – die eigene Note.

Welche persönlichen Anforderungen hat man im Netz? Wie sieht das eigene Anforderungsprofil aus? Deckt sich die Unternehmenskultur damit? Welche persönlichen Wünsche hat der Auftraggeber?

Jeder der eine Unternehmung macht, hat meistens auch persönliche Wünsche, Interessen, Ideen aber auch Notwendigkeiten, die der Unternehmer mit einfließen lassen möchte und sollte. Geben Sie Ihrer Unternehmung im Netz auch eine persönliche Note! Wie machen Sie e-business? Und Was machen Sie im e-business? Und vor allem: Warum machen Sie e-business? Lernen Sie sich kennen, sofern
Sie das nicht eh schon gemacht haben, überdenken Sie Ihre Wünsche und Werte und positionieren Sie sich im Netz.
Wichtig ist natürlich, dass sich das mit der bereits bestehenden Unternehmenskultur deckt, sofern Sie bereits eine größere Unternehmung gefestigt haben und nun auch im Netz präsent sein wollen bzw., den Relaunch planen.
Lassen Sie sich von Ihrer gewählten Agentur beraten, wie Sie am bestens Ihre Seite für Ihre Kunden im Netz „lebendiger“ machen können und alle die es noch werden. Es gibt viele Wege Unternehmungen zu leiten. Die einen schauen sich genau den Markt an und produzieren jene Güter, die von Kunden gebraucht und geschätzt werden. Wie weit wollen Sie sich persönlich positionieren? Wie weit wollen Sie sich für Ihre Kunden zurücknehmen?

8. Level der Unternehmung im e

Welchen Wert will man erreichen? Webvisitenkarte, Homepage, eCommerce Auftritt oder großes Portal? Wer übernimmt die Wartung der Levels nach erreichten Projektzielen?

Wie viel wollen Sie von Ihrer Unternehmung auch ins Netz heben? Oder wollen Sie vielleicht rein eine Dot Com Firma aufbauen? Wichtig für den Erfolg dabei ist, dass Sie die Dinge auch „heben“ können. Sei es nun alleine mit Ihrer Firma oder auch mit externen Realisierungspartnern. Wichtig ist auch die Stabilisierung, dass Sie sich Gedanken machen, wie das Aufgebaute auch gesichert wird, dass es hält, dass Sie die nötige Unterstützung dafür haben bzw. bekommen und dass Sie auch Termin- und Budgetgerecht den Fortschritt für Ihre Unternehmung erlangen.
Vielleicht genügt sogar eine schlichte und gut gemachte Seite für Ihren Auftritt? Weniger ist manchmal sogar mehr! Sie können ja auch mehrere Phasen von Beginn weg definieren und Schritt für Schritt die Realisierung voranschreiten lassen.

9. Ihr Finanzierungsrahmen

Wie viel Budget (Geld? / Leistungstage? / Förderungen?) steht für einen Start oder einer Erneuerung im Netz zur Verfügung? Gibt es Förderungsmöglichkeiten, die ausgeschöpft werden können? Sind
förderungswürdige Ziele vorhanden?

Gleich vorweg, Geld ist nicht Alles, aber wichtig. Und vieles wird eben in unserer Welt mit Geld verrechnet. Ich möchte Ihnen nur zu Denken mitgeben, dass es auch viele immaterielle Güter
gibt, die einen Wert darstellen, selbst gute Ideen, ich denke das ist wichtig, vor allem wenn man sich um Förderungen bemüht für die eigene Unternehmung.
Was machen Sie mit Ihrer Unternehmung? Tragen Sie dadurch aktiv bei, Ihre Region zu stärken und/oder streben Sie gute Ziele für die Menschheit an? Beleuchten Sie einfach mal, was förderungswürdig ist und sprechen Sie mit Ihren Partnern darüber.
Welches Netzwerk haben Sie zur Unterstützung. Was kann bei der Verfeinerung Ihrer Ziele und Wünsche hilfreich sein? Wie viel Eigenkapital steht Ihnen zur Verfügung? Wie viel Fremdkapital können Sie durch Förderungen bewirken?

10. Ihre Mitarbeiter & Ihr Know How & Ihre Werkzeuge

Welches Know How, welche Werkzeuge besitzt man? Welche Sprachen und Werkzeuge (Lizenzen, Hardware, Software,…) werden beherrscht? Gibt es IT Know HOW intern? Gibt es einen IT Ansprechpartner, der ein paar der genannten Rollen abdecken kann? Was wird notwendig für Ihre Unternehmung im Netz?

Sind Sie ein Einzelunternehmen? Oder haben Sie bereits Mitarbeiter und Partner für eine größere Unternehmung?
Wer steht als Realisierungspartner hinter Ihnen, wer kann helfen?
Welches Wissen haben Sie bereits Inhouse?
Wie sieht es mit dem Know How aus? Haben Sie bereits das Zeug, im Internet Fuß zu fassen bzw. weiter auszubauen?
Wie weit werden die Realisierungspartner eingebunden für Ihre Projekte im Netz?

11. Die ISP – Internet Service Provider – Wahl

Brauchen Sie eine Rund um die Uhr Betreuung? Sollen Ihre Server von einem externen Partner gewartet werden? Haben Sie bereits einen Kriterien Plan erstellt, von dem aus Sie eine engere Auswahl machen können bzw. die Anbieter gut bewerten können?

Neben der Systemauswahl, zu der ich nachfolgend komme, ist die Wahl des Internet Service Providers, eine essentielle Entscheidung. Was bewegt Sie am meisten? Soll der ISP vor Ort bei Ihnen sein? Folgende Kriterien sollten Sie auf alle Fälle bewerten können, wer am besten geeignet ist, Sie ins Netz zu bringen. Die Systemauswahl. Hier sei gesagt, prüfen Sie, ob Ihre Systemauswahl (für die Unternehmung – Produkte und Dienstleistungen) auch für den ISP geeignet ist. Erstellen Sie sich einen Kriterien Plan! Weiters wie weit kann man das „Schiff“ steuern? Ist die Administration mit dem ISP einfach und rasch möglich? Wie hoch sind die Kosten für den Datenverkehr? Für Ihren Support und für Ihre Produkte im Netz? Die Skalierbarkeit des ISPs ist ebenso sehr wichtig. Wie weit kann Sie der ISP begleiten bei Ihrem Online Auftritt? Und zu guter Letzt: Wie sieht es mit den Betriebskosten aus? Ist Ihr ISP mit Ihren Anforderungen leistbar?

12. Die Systemwahl für Ihren Auftritt

Für Ihre Unternehmung im Netz ist es wichtig, auch das richtige System für Ihre Vorhaben zu wählen. Haben Sie bereits einen Kriterienplan erstellt, von dem aus Sie eine engere Auswahl machen können bzw. die Anbieter gut bewerten können? Halten Sie sich an die 3Cs. Welches System brauchen Sie für Ihre Unternehmung im Netz? Haben Sie bereits eine Klassifizierung und Auswahl im Auge?

Bei der Systemauswahl beachten Sie, dass vor allem ein anforderungsgerechtes und kundenorientiertes System gewählt wird. Folgende Eckpfeiler sollten Sie bei der Auswahl auch bedenken:
Die technischen Anforderungen: Decken sich diese Anforderungen mit den Anforderungen an den ISP, wie im letzten Schritt beschrieben? Legen Sie sich auch bei diesem Punkt eine Kriterienmappe zu recht, Ihre Agentur hilft auch hier sicherlich gut mit. Weiters, welche von den 3Cs werden ausgebaut? Gibt es ein System, das Ihren Anforderungen entspricht oder ist ein Aufbau und die
Programmierung eines eigenen Systems notwendig? Es gibt mittlerweile viele Systeme im Netz und auch im Open Source Bereich sehr kostengünstig und meistens mit einer Erlaubnis auf Erweiterung bedacht.
Auch hier nochmal: Bedenken Sie die Betriebskosten. Welche Lizenzen muss man zukaufen? Welche fixen und laufenden Kosten stehen an?

13. Die Projektumweltanalyse

Im Projektmanagement nennt man die Projektumweltanalyse kurz auch noch PUA. Erstellen Sie sich die PUA, indem Sie folgende Fragen berücksichtigen: Welche Partner, Ressourcen und externe Institutionen hängen von Ihrer Unternehmung im Netz ab? Wie stark sind die Abhängigkeiten? Können dadurch Projektrisiken entstehen?

Bei den essentiellen Schritten ist die PUA (=Projektumweltanayse) zu nennen. An sich ist sie leicht gemacht. Was Sie brauchen, ist ein Blatt Papier oder ein Flipchart. Notieren Sie sich Ihre Unternehmung in der Mitte und zeichnen Sie sich Ihre Partner, Projektmitarbeiter und Behörden auf. Machen Sie sich dickere Verbindungsstriche, sofern eine starke Abhängigkeit besteht. Haben Sie jemanden fürs Projekt vergessen? Schlafen Sie doch mal drüber und ergänzen Sie sich Ihre PUA!

Ich hoffe Ihnen hat der Artikel gefallen, hinterlassen Sie uns doch einen Kommentar, wenn Ihnen etwas daraus gefallen hat.

[/sociallocker]Freundliche Grüße

Thomas Winterbacher